Der Kamin als architektonisches Element – von der Planung bis zur Ausführung

Ein Kamin spendet nicht nur Wärme – er schafft Atmosphäre, definiert Räume und wird im gehobenen Wohnbau längst als gestalterisches Element verstanden. Doch was bedeutet das in der Praxis? Und wie lässt sich ein Kamin so in ein Bauprojekt integrieren, dass er wirkt – und nicht stört?
art of fire begleitet Bauherr:innen, Architekt:innen und Planer:innen von der ersten Idee bis zur finalen Umsetzung. Dieser Beitrag zeigt, worauf es ankommt, wenn Kamine architektonisch gedacht werden.
1. Der richtige Zeitpunkt: Früh planen ist Pflicht
Ein Designkamin sollte nicht nachträglich „eingebaut“ werden, sondern Teil des architektonischen Konzepts sein. Idealerweise fließt er bereits in den Entwurfsprozess ein – so lassen sich:
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Blickachsen optimal nutzen
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Wandaufbauten technisch vorbereiten
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Abgassysteme & Luftzufuhr sauber integrieren
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Materialien aufeinander abstimmen
Ob Neubau, Kernsanierung oder hochwertiger Umbau: Wer früh plant, verhindert Kompromisse.
2. Form folgt Raum – und nicht umgekehrt
Ein architektonischer Kamin fügt sich harmonisch in den Raum ein. Dabei geht es nicht um Dominanz, sondern um Wirkung.
Typische Fragen im Planungsprozess:
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Wo soll der Kamin im Raum wahrgenommen werden – oder nicht?
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Welche Flammenhöhe passt zur Sitzposition?
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Wie verhält sich das Licht am Tag und bei eingeschaltetem Feuer?
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Soll der Kamin sichtbar oder fast unsichtbar integriert sein?
Die Antworten führen zu Lösungen: wandbündig, rahmenlos, raumteilend, reduziert oder bewusst skulptural.
3. Materialwahl = Raumwirkung
Ein Kamin ist immer Teil eines gestalterischen Gesamtkonzepts.
Ob Beton, Naturstein, Holz, Stahl oder Putz – das Material bestimmt:
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die optische Präsenz,
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die Haptik und
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die Integration in den Wohnstil.
art of fire arbeitet mit edlen, langlebigen Oberflächen wie Nero Assoluto, Limestone, spezialbeschichtetem Stahl oder rahmenlosen Glasfronten. Alle Materialien sind nicht nur hochwertig, sondern auch technisch geprüft – für Hitze, Zug, Reinigung und Alltagstauglichkeit.
4. Technik, die verschwindet
Ein Kamin im gehobenen Bauprojekt darf keine technischen Störungen verursachen. Daher gilt: Je unsichtbarer, desto besser.
Wichtige technische Aspekte:
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Luftführung (Zuluft/Abluft)
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Schornsteinführung (oft in Geschossdecken integriert)
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Gas‑, Strom- oder Fernsteuerungseinbindung
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Sicherheitsabstände & Brandschutz
In Zusammenarbeit mit Fachplaner:innen stellt art of fire sicher, dass Form und Funktion perfekt zusammenspielen – ohne dass Technik sichtbar wird.
5. Zusammenarbeit auf Augenhöhe
Der Unterschied zu Standardlösungen liegt in der Projektkultur:
art of fire arbeitet nicht „für“, sondern mit Architekt:innen, Bauherr:innen und Innenarchitekt:innen. Die Planung erfolgt in enger Abstimmung – inkl. technischer Daten, Materialmustern und Visualisierungen.
Ziel: ein Kamin, der so aussieht, als wäre er schon immer da gewesen.
Fazit: Architektur beginnt mit Details – wie dem Kamin
Ein Kamin wird dann zum echten architektonischen Element, wenn er früh geplant, bewusst integriert und handwerklich präzise umgesetzt wird.
Er ist kein Add-on. Sondern ein zentrales Gestaltungselement mit Atmosphäre, Ausdruck und Charakter.
Wenn Sie einen Kamin als Teil Ihrer Architektur verstehen – begleiten wir Sie gerne.